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… weil ich von meinem Menschen Oliver im italienischen Vieste entdeckt wurde. Damals lebte ich bei einer Tierschutzorganisation, die mich glücklicherweise in die Gruppe der vermittelbaren Straßenhunde steckte. Zusammen mit den auserwählten Leidensgenossen hauste ich in einem Olivenhain und wusste tief in mir drin, dass ich noch eine andere Bestimmung habe … Mein Anblick war nicht gerade einladend. Ich roch erbärmlich, war gräulich dreckig und sah wohl sehr verwahrlost aus. Meine Chancen auf Rettung erschienen mir damals ziemlich gering.

Bis ich eines Tages von Oliver entdeckt wurde – ein wahres Geschenk des Himmels dieser fesche Kerl.

 

Es war Liebe auf den ersten Blick

Ich erinnere mich noch sehr gut an seine stahlblauen Augen, die mich voller Neugierde und Freude ansahen. Er nahm mich mit in sein Wohnmobil und stellte mich einem kleinen Jungen vor, dessen Verstand überdurchschnittlich jedoch die Motorik hingegen eher unterentwickelt war. Woher ich das wusste? Na ich konnte es eindeutig riechen. In meiner späteren Ausbildung sollte ich erfahren, dass ich zu den vielen talentierten Supernasen zähle, die winzigste Spuren von Duftmolekülen wahrnehmen, identifizieren und diese „Daten“ dann später wieder abrufen können. (Schulterklopf)

Aber zurück zu meiner Begegnung mit dem kleinen Menschen in Vieste. Ich roch also seine Disharmonie zwischen Verstand, Körper und Geist. Ohne groß zu überlegen setzte ich mich zu ihm und schenkte ihm meine volle Aufmerksamkeit und meine körperliche Nähe. Sein Energiekörper verband sich mit dem meinen und wir bildeten eine regelrechte Symbiose. Wow, das Gefühl war einfach super. Oliver beobachtete uns dabei sehr genau und war sichtlich mit meiner Leistung zufrieden.

Und so befand ich mich im Wohnmobil neben Oliver Ludwig auf dem Beifahrersitz in Richtung Deutschland. Ich konnte mein Glück kaum glauben. Gutes Fressen, sauberes Fell, ein kuscheliges Zuhause und ein dermaßen gutaussehender Alpha. Was will man mehr …

Wenn man mir damals in meinem Olivenhain prophezeit hätte, dass ich heute als zertifizierter Therapiehund Menschen aktiv begleite und sogar zur ihrer Gesundung beitrage, hätte ich keine Pfote darauf gegeben.

 

Eines Nachmittags beim Spazieren gehen höre ich Oliver zu einer Freundin sagen: „Viesta ist ein Naturtalent. Ich muss sie kaum ausbilden. Sie hat so außergewöhnliche Fähigkeiten, dass ich es kaum glauben kann.“ Ich ließ schlagartig die Maus entwischen und horchte auf. Wow, spricht er da wirklich von mir?

Und so begann meine Zeit als Studentin. Es machte super viel Spaß, so viele neue Dinge zu lernen und so viel gelobt zu werden. Ich ließ kaum eine Gelegenheit aus, um meine Fähigkeiten zur Schau zu stellen und meinen Menschen Oliver mit Stolz zu erfüllen.

Nur zu dumm, dass bislang weder Eure Krankenkassen noch Eure Mediziner und Therapeuten das Potential von mir und meinen Fachkollegen erkennen. An der Stelle sei gesagt, dass wir Superspürnasen in der Traditionell Chinesischen Medizin seit Jahrhunderten in der Früherkennung von Krankheiten unseren festen Platz haben. Nur in der westlichen Medizin sind wir noch auf Querdenker und Selbstzahler angewiesen. Was für ein Glück, dass Oliver mein Talent erkannt hat und mich zumindest regelmäßig zu einer lustigen Kinderkrippe mitnimmt. Das macht Oliver ehrenamtlich und ich finde das klasse. Dort spiele ich unter Aufsicht einer super netten Sozialpädagogin mit kleinen Menschen, die mit unter ziemlich hibbelig sind. Na ja zugegeben, das ist schon ganz schön viel Arbeit für mich, diese kleinen Wirbelwinde zur Ruhe zu bringen.

Meine Taktik dabei: Matheaufgaben ohne Mathe. Ich beschäftige die Zwerge mit Konzentrationsübungen und das wirkt so gut, dass einer der Lieblinge neulich sogar auf einem der Therapiebälle einschlief. Oliver und diese hübsche Pädagogin waren begeistert. Ich zuckte nur mit den Schultern und spielte die Coole. In Wirklichkeit freute ich mich wie Bolle über diesen Erfolg.

 

Mittlerweile bekomme ich richtig tolle Aufgaben, für die wir auch gut bezahlt werden. Zum Beispiel darf ich schwer kranke Kinder oder depressive Menschen mit meiner positiven Aura erfreuen. Wenn sich danach die Menschen über meine Arbeit unterhalten spitze ich immer aufmerksam die Ohren. Sie sagen, ich würde zur Gesundung beitragen oder hätte großen Anteil daran, wenn traurige Menschen wieder Glück empfinden können. Ist mein Job nicht unheimlich aufregend?

Aber ich bin bei weitem noch nicht ausgelastet. Oft liege ich auf meinem Sofa (na ja auf Olivers Sofa), kuschle mit meinem Mitbewohner Frodo und träume von einer Zukunft, in der wir Supernasen einen festen Platz in der medizinischen Früherkennung von Krankheiten haben. Das wäre doch wunderbar, oder?

Wollt Ihr mehr über meine tollen Erfahrungen wissen? Dann fragt doch einfach meinen Assistenten Oliver 😉 und lernt mich einfach kennen.

Bis bald, Eure Viesta!